Background-Image

Fischereihafen Bremerhaven



Altes bewahren und mit Neuem wachsen – im Bremerhavener Fischereihafen verbinden sich greifbare Geschichte und moderne Technologie mit zielgerichteter Partnerschaft zwischen den Akteuren im Fischereihafen. Wer zwischen den sanierten alten Backstein-Hallen hindurch fährt, spürt die vergangene große Zeit der deutschen Hochseefischerei. Hier finden sich auch heute noch viele kleine und große Fischfirmen und Unternehmen - einst die Wurzel des Fischereihafens. Direkt daneben stehen beeindruckende Neubauten wie das Biotechnologiezentrum, Bio Nord, am Hafenbecken in modernem Design sowie Unternehmen aus diversen Branchen.



Die Vielfalt der angesiedelten Unternehmen und die Infrastruktur sind der Standortvorteil des Bremerhavener Fischereihafens. Von der guten und schnellen Verkehrsanbindung an die Autobahn 27 profitieren neu angesiedelte Unternehmen aus dem Bereich „Offshore Windkraft“ und Dienstleister im Bereich Schiffbau genau so wie alle anderen Branchen im Fischereihafen.

Die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft ist ein weiterer positiver Faktor für den Fischereihafen Bremerhaven. Forschungsdienstleister wie das Technologie-Transfer-Zentrum sorgen durch Forschungsprojekte und Firmenausgründungen für neue Impulse. Durch den ständigen Austausch mit der Hochschule Bremerhaven sind Wissen und innovative Ideen immer auf dem neuesten Stand. Mit dem Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsmeile in direkter Nähe zum bekannten Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung konzentriert sich noch mehr Wissenschaft im Fischereihafen. Spätestens zum Jahreswechsel 2013/2014 sollen hier auch Fachinstituten des von-Thünen-Institut (ehemals Bundesforschungsanstalt für Fischerei) angesiedelt werden.

Die Lebensmittel-Industrie ist das Rückgrat des Bremerhavener Fischereihafens – damals wie heute. Unternehmen wie Frozen Fish International produzieren Produkte wie die bekannten Käpt´n Iglo-Fischstäbchen. Allein die hier hergestellte Jahresmenge liegt bei rund 49.000 Tonnen – eine Reihe, die aneinander gelegt mehr als drei mal um den Globus reichen würde. Auch Firmen wie die Fischmanufaktur Deutsche See und der Tiefkühl-Lebensmittelproduzent FRoSTA haben sich für den Standort Fischereihafen entschieden. Die hoch aufragenden Kühlhäuser verschiedener Unternehmen stehen für den Stellenwert des 480 Hektar großen Gewerbegebietes im europäischen Lebensmittelmarkt.

Mit rund 400 Unternehmen und bis zu 9000 Beschäftigten ist der Bremerhavener Fischereihafen ein beeindruckendes Gewerbegebiet voller Leben, das immer noch weiter wächst, sich verändert und auf dem wirtschaftlichen Weg in die Zukunft ist. Die aufstrebende Offshore-Industrie hat sich ganz bewusst für diesen Standort entschieden. Durch seine wassernahen Flächen ist der Fischereihafen für die Verschiffung der großen und schweren Windrad-Elemente optimal geeignet. Zudem hat das Land Bremen die Kajen in Teilbereichen schwerlast-tauglich ausgebaut, Flächen aufgesandet, sowie Gleisanlagen umgebaut und im zweistelligen Millionenbereich investiert. Durch die inzwischen vorhandene Produktionskette vom Windrad-Flügel über die Generatorenhäuser bis hin zu den Gründungselementen sind rund 1.000 Arbeitsplätze geschaffen worden. Und die ansässigen Unternehmen wollen weiter investieren und ausbauen. Dazu gehört auch der Forschungsbereich des renommierten Fraunhofer-Instituts, das Teststände für Windrad-Bauteile am Fischereihafen baut und betreibt. Das Gesamt-Investitionsvolumen: Rund 50 Millionen Euro.

Mit der Gebietsreform im Süden der Stadt sind weitere 200 Hektar Gewerbefläche entstanden, die in Kürze zur Verfügung stehen werden. Alle Vorteile des Fischereihafens als Gewerbestandort liegen in direkter und greifbarer Nähe. Dazu gehört unter anderem der Regional-Flughafen Luneort, der von vielen Geschäftsleuten für die schnelle Anreise nach Bremerhaven genutzt wird.
>
Anal